Wir werden oft gefragt, ist Bauchfett gefährlich? Gerne gehen wir im folgenden auf diese wichtige Frage ein.
Sie ist die wohl klassischste Problemzone der Menschen seit der Erfindung des Bikinis: die Bauchzone. Egal, wie schlank und trainiert ein Sportler ist, häufig ist es genau dieser Bereich, der nicht nur in optischer Hinsicht Kummer bereitet. Bauchfett sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auch gefährlich werden. Doch ab wann sprechen Mediziner eigentlich von zu viel Bauchfett? Und welche Werte sind gesundheitlich noch vertretbar?
Bedenkliche Maße…
Dass Übergewicht letzten Endes auch zu Herzproblemen führen kann, ist nichts Neues. Eine aktuelle Studie besagt in diesem Zusammenhang, dass Männer, die über einen Bauchumfang von über 110cm verfügen, ein deutlich größeres Risiko haben, unter diabetes, Bluthochdruck und schlechten Blutfettwerten zu leiden. Auch ein Herzinfarkt trifft sie statistisch gesehen häufiger.
Vor Jahrhunderten hatte genau dieses Fett jedoch noch einen Sinn. Es half den Menschen in einer Zeit von Hunger zu überleben. Heutzutage brauchen wir diese Art der Reserven nicht mehr. Sie wird eingelagert, ohne dass wir darauf zurückgreifen. Stattdessen werden, unter anderem auch im Bauchfett, Hormone produziert. Diese sind nicht immer hilfreich, sondern können auch verantwortlich für einen hohen Blutdruck sein.
abnehmen als gesunde Alternative zum klassischen „Bierbauch“
Wenn ein gewisses Maß an Bauchfett überschritten wird, kann dies auch Einflüsse auf andere Organe haben. Das bekannteste Beispiel hierfür ist die so genannte Fettleber.
Jedoch lässt sich das Abnehmen auf lange Sicht auch unter anderem mit einer:
- besseren Ausdauer
- gesteigerten Lebensqualität
- höheren Lebenserwartung
verbinden.
Im Kampf gegen das unliebsame Bauchfett ist es jedoch wichtig, nicht nur die ernährung, sondern vielmehr die gesamte Lebensweise zu verändern. Wer hier auf einen ausgeglichenen Mix aus diät und Bewegung setzt, wird vergleichsweise schnell nachhaltige Erfolge erzielen. Wichtig ist es hier jedoch auch, den Trainingsplan an das gewicht und die körperlichen Grundvoraussetzungen anzupassen. Im Zweifelsfall hilft der Arzt dabei, alle wichtigen Faktoren individuellen aufeinander abzustimmen.


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